In diesem Bericht möchte ich etwas über einen Stift berichten. Ihr denkt sicherlich: „STIFT?“ Ja! Es geht um einen Stift, der für kapazitive Touchscreens geeignet ist.

Los gehts!

Inhaltsverzeichnis:

01. Was ist ein kapazitives Touchscreen?
02. Wie ist die Qualität des Stiftes?
03. Der Praxistest
04. Fazit

01. Was ist ein kapazitives Touchscreen?

Es gibt einmal kapazitive und resistive Touchscreens. Wie die beiden technisch funktionieren, erkläre ich im Bericht nicht, ich möchte euch nur die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Touchscreens zeigen. Ein kapazitiver Touchscreen kann nur mit dem Finger, einem leitfähigen Eingabestift oder mit speziellen Hilfsmitteln betätigt werden. Sie funktionieren mit einem herkömmlichen Eingabestift oder in Handschuhen nicht. Induktive Touchscreens können hingegen mit einem normalen Stift oder anderen Gegenständen berührt werden. Aus diesem Grund habe ich nach einem Stift für mein HTC Hero gesucht. Mein HTC Hero

(c) jetzt-teste-ich.de

hat zum Beispiel ein kapazitives Display. Das Nokia N97 hat hingegen ein resistives Display.

02. Wie ist die Qualität des Stiftes?

Ich musste mich zunächst schlau machen und habe dann drei unterschiedliche Typen entdeckt. Es gibt einmal ein Stylus mit harter runder Spitze, einer mit leicht gebogener Spitze (hierbei kann der Stift nur in einer Richtung genutzt werden, die Spitze kann abbrechen) oder ein Stift mit weicher runder Spitze. Am besten empfand ich den Stift mit weicher und runder Spitze. Ich habe den Stift für circa zehn Euro im Internet gekauft. Natürlich war ich mir nicht sicher, ob der Stift funktionieren kann, deswegen war ich erst einmal gespannt. Er kam dann an und ich hab ihn sofort ausgepackt. Mir ist aufgefallen, dass der Stift einen dicken Umfang besitzt. Die normalen Eingabestifte sind ziemlich dünn und lassen sich sehr schlecht greifen. Das kann einen positiven als auch negativen Vorteil haben. Durch den dicken Umfang kann es bei der Eingabe auf dem kleinen Display Probleme geben. Dazu später mehr. Der Stift lässt sich aufgrund der Eigenschaftdafür aber sehr gut greifen und liegt fast perfekt in der Hand. Außerdem ist das Gewicht sehr gering. An der hinteren Stelle gibt es eine Öse für ein kleines Band. An der Seite ist ein kleiner Clip, ähnlich wie bei einem Kugelschreiber. Nun kommen wir mal zu dem wichtigsten Punkt, der Eingabeknopf. Bei diesem Stift ist der Eingabekopf sehr weich. Man kann ihn mit den Finger eindrücken. Dies soll laut Hersteller für das Display schonender sein. Das kann ich soweit auch bestätigen, so können keine Kratzer entstehen. Von der Qualität her gefällt mir der Stift schon mal sehr gut.

03. Der Praxistest:

(c) jetzt-teste-ich.de

Die Qualität des Stiftes ist jetzt bekannt. Nun folgt der Praxistest auf meinem HTC Hero. Ich hatte bedenken, dass der Eingabekopf für das Display zu dick ist. Dies kann ich aber sofort widerlegen. Ich war eher erstaunt, wie gut das Ganze funktioniert. Zwar ist der Stift ziemlich groß, dies hat aber keinerlei Auswirkungen auf das Display. Hierbei sollte man beachten, dass das HTC Hero ein relativ kleines Display im Vergleich zu neueren Handys hat. Das Menü lässt sich damit wunderbar bedienen, auch die Apps lassen sich sehr gut öffnen. Ich habe mich mal hingesetzt und damit im Internet gesurft und einige Stunden in MSN verbracht. Für mich war die Bedienung im Internet kinderleicht. Immer wieder trifft man auf kleine Links oder sonstiges. Diese kleinen Punkte kann man trotz der Größe sehr gut anzielen und öffnen. In MSN durfte ich viel schreiben, hierbei muss man dauerhaft die einzelnen Buchstaben betätigen. Nach circa einer Stunde benötigt man eine kurze Pause und kann dann sofort weitermachen. Die Hand verkrampft nicht, eher wird die Schulter etwas träge. Das liegt nur an der komischen Körperhaltung, die man bei der Eingabe einnimmt. Ich habe noch circa vier Stunden weiter gechattet und hatte weiterhin keine Probleme mit der Bedienung. Nach fünf Stunden liegt der Stift also immer noch sehr gut in der Hand. Meine Theorie ist, dass der Stift durch das Reiben auf dem Touchscreen abnutzen kann. Ich habe ihn insgesamt knapp 40 Stunden benutzt und kann keine Abnutzung feststellen. Es gibt wie bei fast jedem Produkt immer etwas negatives. Man muss die weiche Fläche des Stiftes immer etwas stärker auf das Display drücken, damit man ihn perfekt bedienen kann. Bei sehr geringen Druck reagiert das Display nicht immer perfekt. Dies geschieht zum Beispiel, wenn man sehr schnell mit den Stylus arbeitet. Es ist eher eine Gewöhnungssache. Wenn das Display ganz sauber ist, lässt sich der Stift etwas schlechter bedienen. Am besten ist es, wenn das Display zuvor mit den Fingern berührt wurde. Dadurch ist es etwas fettiger und der Stift kann dann besser gleiten. Dies ist nur bei dem HTC Hero der Fall, das iPhone hat meiner Meinung nach ein glatteres Display.

04. Fazit:

Überzeugt hat die Qualität des Stiftes. Ebenso war die Bedienung soweit sehr gut. Es kommt aber darauf an, was man für seine Bedürfnisse benötigt. Wie oben beschrieben, gibt es unterschiedliche Modelle der Stifte. Wer ein sehr großes Display hat (zum Beispiel iPhone) kann zu diesem Stift greifen. Das Display reagierte bei schneller Bewegung nicht perfekt. Das liegt aber eher am Display, als am Stift. Er muss zwar immer etwas stärker aufgedrückt werden, daran gewöhnt man sich nach kurzer Zeit. Es ist schließlich auch ein „Soft Touch Pen“.

Was ist sehr positiv?
– die Größe des Stiftes
– die gute Handhabung
– die Qualität

Was ist negativ?
– stärkerer Druck muss ausgeübt werden (Was bei Touch-Pens aber normal ist)

Der Stift bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

Benutzt ihr auch einen Stift für euer Handy? Dann schreibt mir doch, welchen Stift ihr nutzt und ob ihr zufrieden seid.

Chris
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Ich bin ein verrückter Blogger sowie YouTuber und versuche die Bloggerwelt mit meinen Artikeln ein wenig komplizierter zu machen 😀

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